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	<title>Kommentare zu: Not In Our Name, Marke Hamburg &#8211; Rückzugsgefechte der Kreativen Klasse</title>
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	<description>Online Redaktion</description>
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		<title>Von: Olaf Bargheer</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/comment-page-1/#comment-2006</link>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:38:08 +0000</pubDate>
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		<description>Anmerkung aus der Redaktion zum vorangehenden Kommentar: Farid Müller ist medienpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion im Hamburger Senat.

Auf seinem Blog http://www.duell-um-berlin.de/2009/11/wer-gegen-wen-kultur-kommerz-stadtentwicklung äußerte er sich zum Manifest &quot;Not In Our Name, Marke Hamburg&quot; z.B. wie folgt:

&quot;Ich persönlich finde zwar, dass das Papier einige Mißstände aufgreift, aber in der Analyse und der Schuldzuweisung nicht greift. Ich fühlte mich als einer, der sich ja auch viel für die Kreativen einsetzt, missverstanden und ignoriert und war deswegen auch persönlich ein wenig angefasst von dem Manifest. Meine im TV-Interview bei Hamburg1 geäußerten Begriffe wie “bornierter Kultursozialismus” sind aus dieser Situation heraus entstanden. Sie sollen aus meiner Sicht aber nicht mehr die notwendige inhaltliche Debatte überschatten.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anmerkung aus der Redaktion zum vorangehenden Kommentar: Farid Müller ist medienpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion im Hamburger Senat.</p>
<p>Auf seinem Blog <a href="http://www.duell-um-berlin.de/2009/11/wer-gegen-wen-kultur-kommerz-stadtentwicklung" rel="nofollow">http://www.duell-um-berlin.de/2009/11/wer-gegen-wen-kultur-kommerz-stadtentwicklung</a> äußerte er sich zum Manifest &#8220;Not In Our Name, Marke Hamburg&#8221; z.B. wie folgt:</p>
<p>&#8220;Ich persönlich finde zwar, dass das Papier einige Mißstände aufgreift, aber in der Analyse und der Schuldzuweisung nicht greift. Ich fühlte mich als einer, der sich ja auch viel für die Kreativen einsetzt, missverstanden und ignoriert und war deswegen auch persönlich ein wenig angefasst von dem Manifest. Meine im TV-Interview bei Hamburg1 geäußerten Begriffe wie “bornierter Kultursozialismus” sind aus dieser Situation heraus entstanden. Sie sollen aus meiner Sicht aber nicht mehr die notwendige inhaltliche Debatte überschatten.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Von: Wilhelm Fischer-Dango</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/comment-page-1/#comment-2005</link>
		<dc:creator>Wilhelm Fischer-Dango</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 16:03:19 +0000</pubDate>
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		<description>Offener Brief an Farid Müller

Herr Farid Müller .......so entsetzt         greift der eigene Kulturbegriff nicht mehr dahin wo Sie sind und damit ins Leere oder handelt es sich bei Ihrer Reaktion auf „Not in our Name“ um ein anderes auslegungsbedürftiges Orakel?

Was für eine Vorstellung haben Sie von künstlerischen Poduktionsprozessen, von den Paradigmen der Intuition - dem leisesten Zweifel die größte Aufmerksamkeit zu schenken – 
Und dann geht es um die Wurst, dass im kleinsten Ablauf alles enthalten ist, was im Großen und Ganzen leicht zu übersehen wäre, was mache ich damit, was machen Sie mit der Aussicht ein Michael Kolhass werden zu können und keine Alternative zu haben, da darf man nicht mehr wählerisch sein.

Dass die Sensibelchen in ihrem Streichelzoo den harten Zugriff des gemeinen Wesens sehr wohl spüren muß ich nicht weiter erklären – aber sie haben nicht die Bereitschaft auf den Clown noch etwas doller zu treten damit er noch lauter schreit um den eigenen Ton nicht zu hören – sondern ihm das seine auch als das des anderen aufzumalen, ein Tattoo als vorübergehendes Bild unserer Gesellschaft - rein informell, geht dieser Art Erkenntnis sehr wohl unter die Haut

Nur verstehen die Zuständigen so etwas immer erst, wenn es heißt Keilschrift mitten zwischen die Augen, der Druck des Druckbuchstaben reicht nicht – oder wieviel muß er haben – damit die Pore groß genug ist Herr Müller.
Weiß man da wo man ist ?
Die Spielregeln sind bekannt bis zur Unkenntlichkeit, direktes umbringen verboten, vorübergehendes abdrücken der Luft erlaubt – sozusagen nicht getötet aber etwas ungünstig beerdigt – die halb gezündete Endstufe, der letzte gerodete Baum – für den wir uns noch einen Ast lachen können.
Atomkraft, was solls – ich wohn nach hinten raus.

Die sogenannten armen Irren in ihren Opferrollen haben allen Grund verzweifelt zu sein, wenn sie die Komödie der Vermittlung ihrer gesellschaftlichen Ansichten zu Ende spielen wollen, dann höchstens um das Unglück müde zu machen.

Dabei machen wir alle mit der entarteten Mutation des Großhirns mangels Instrumentarium unter der Pranke des Geistes unfreiwillige Wanderungen zwischen Kernneurose und Milieuverschiebung.
Aber diese Prozesse transparent zugänglich und offen zu halten ist überlebensnotwendig für uns alle. Überflüssig in diesem Zusammenhang von DuftMARKEN zu reden, es riecht und wir sitzen nun mal dicht am Fenster. Oder um es mit poetischen Mitteln auszudrücken, die christliche Hölle wird säkularisiert; jeder Unternehmer darf sich im Nebenamt als Ablaßhändler gerieren: Tausche Wohlverhalten gegen vorläufige Weiterbeschäftigung.

Angst zerstört jede Zivilcourage, verwandelt die Gesellschaft in eine Agglomeration bindungs- und damit hilfloser, d.h. zu jeder Form von Widerstand unfähiger Individuen.

Die deutschen Eliten haben den Schierlingsbecher randvoll mit Angst gefüllt und der Gesellschaft gereicht; ob er auch der Demokratie angeboten oder sein Inhalt doch weiterhin als Kontaktgift verabreicht wird, ist noch nicht ganz entschieden.

Wenn Sie sich also von dem schönen Schreiben angefasst fühlen Herr Müller, dann doch nur weil Sie das Anliegen im innersten nicht berührt, es ärgert sie nur etwas nicht kontrollieren zu können was Sie als Lebenseinstellung nicht verstehen. Ich bin als Künstler kein sozial abartiges Exoticum, sondern ich besitze einen strukturellen Zusammenhang mit meinem Nährboden, der auch Sie sind.

Ihre Hompage Herr Farid Müller ist in künstlerischer Hinsicht betriebswirtschaftlich der reinste Offenbarungseid und das meine ich anders als Sie es verstehen.

Sie ziehen wie Wunderdoktor Little durch die Gegend alles busy und Sie verstehen so gut und machen so viel und dann abends noch ein Bier mit Corny Littmann in der Wunderbar. 

David im Siegestaumel bewegt sich von der Vernunft weg, ein Künstler ist dort nie angekommen.
Mißtrauisch bis zum letzten Atemzug und vor allem auch sich selbst gegenüber.

Das Werk nimmt die Gesellschaft beiläufig mit in Kauf, und wenn wir Kontrolle über die Ohnmacht unserer Tage bekommen Herr Müller, dann ist alles verloren.

Die Position der Wahrnehmung ist diesbezüglich nicht verhandelbar, nicht wegen einer Absicht, sondern in jeder Hinsicht.

Wenn jemand wie Sie dann behauptet, ich war doch immer für eure Interessen da, meint der einen anderen Ort. Sie haben ein wählbares Verhältnis zur Gesellschaft und ,sagen wir mal so, müssen wohl auch flexibel sein, aber was auch immer, im tieferen Sinne ist im kulturellen Bereich nicht von leichtfüßigkeit auszugehen wenn es um die letzte kritische Masse einer Gesellschaft geht.

Auch Unterhaltung hat etwas mit Unterhalt, mit Schulden zu tun, das etwas zurückgegeben wird. Ich kann aber deshalb mein Verständnis zur Gesellschaft nicht variieren, da sie selbst mein Handeln mitbestimmt. Da bleibt nur berühren und zu ergreifen, die empfindlichste Stelle, weil es keinen anderen Zugriff gibt. - Unsere Wirtschaft unsere Banken, - haben die Republik in dem Augenblick in die Hand genommen wo Politiker ihre nicht aufgehalten haben, ganz legal, diese Kreise, lassen sich ungern stören, aber deshalb muß ich doch nicht an der Biegung des Flusses sitzen bleiben bis die Leiche meines Feindes vorbeifließt.

Schließlich machen sie aus unserem Land ihr eigenes, ein Scheinreich, sie schreiben es liebe und sprechen es loben . Mit wem wollen sie da noch reden, dafür ist außer Psychiatrie keiner zuständig; das nennt man ansonsten schizophren machende Faktoren in der Familiengruppendynamik.

Vielleicht bekommen Sie jetzt ein gewisses Frontgefühl für den Arbeitsstatus als kunstschaffender.
Es wurden in der Geschichte Ihrer Partei für die Karriere einzelner auch schon ganze Idee geopfert, natürlich holt so etwas ein, aber wer hört schon auf andere wenn er sich selbst meint.

Mit Ihrem Kulturbegriff wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als mit einer romantischen Kulisse im Koordinatenkreuz weiter den Dienstbotenaufgang der Sonne zu gehen.

Wir brauchen Räume, verschaffen Sie uns Räume in denen wir unsere Arbeit tun können, Räume für Kunst, ist Raum für Leben, wo jeder Zugang zu seinen unbegreiflichen Seiten bekommt, ist er mit Beliebigkeiten nicht in den Griff zu kriegen, wir brauchen für unser Land solche Menschen, ansonsten werden wir wie Stuckrad Barre mal gesagt hat, „alle in einem Meer von Marshmallows und Coca Cola ertrinken“.

Nur die Analogie Herr Müller wir hätten mit dem Hinzug in die Viertel selbst für die Gentrifizierung gesorgt, - nein - ein echter Zombie aus dem Grab der Ideen, uns für die Weiterungen anderer verantwortlich zu machen, ist, wie Jesus als Zimmermann mit den Fertigungsmöglichkeiten für ein Kreuz selbst dafür gesorgt hätte, an selbiges auch geschlagen zu werden; ab da verkehre ich im Dialog mit Ihnen an der nächsten Ampel auch nach dem Kreuzigungsrecht.

Es grüßt

Wilhelm Fischer-Dango</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief an Farid Müller</p>
<p>Herr Farid Müller &#8230;&#8230;.so entsetzt         greift der eigene Kulturbegriff nicht mehr dahin wo Sie sind und damit ins Leere oder handelt es sich bei Ihrer Reaktion auf „Not in our Name“ um ein anderes auslegungsbedürftiges Orakel?</p>
<p>Was für eine Vorstellung haben Sie von künstlerischen Poduktionsprozessen, von den Paradigmen der Intuition &#8211; dem leisesten Zweifel die größte Aufmerksamkeit zu schenken –<br />
Und dann geht es um die Wurst, dass im kleinsten Ablauf alles enthalten ist, was im Großen und Ganzen leicht zu übersehen wäre, was mache ich damit, was machen Sie mit der Aussicht ein Michael Kolhass werden zu können und keine Alternative zu haben, da darf man nicht mehr wählerisch sein.</p>
<p>Dass die Sensibelchen in ihrem Streichelzoo den harten Zugriff des gemeinen Wesens sehr wohl spüren muß ich nicht weiter erklären – aber sie haben nicht die Bereitschaft auf den Clown noch etwas doller zu treten damit er noch lauter schreit um den eigenen Ton nicht zu hören – sondern ihm das seine auch als das des anderen aufzumalen, ein Tattoo als vorübergehendes Bild unserer Gesellschaft &#8211; rein informell, geht dieser Art Erkenntnis sehr wohl unter die Haut</p>
<p>Nur verstehen die Zuständigen so etwas immer erst, wenn es heißt Keilschrift mitten zwischen die Augen, der Druck des Druckbuchstaben reicht nicht – oder wieviel muß er haben – damit die Pore groß genug ist Herr Müller.<br />
Weiß man da wo man ist ?<br />
Die Spielregeln sind bekannt bis zur Unkenntlichkeit, direktes umbringen verboten, vorübergehendes abdrücken der Luft erlaubt – sozusagen nicht getötet aber etwas ungünstig beerdigt – die halb gezündete Endstufe, der letzte gerodete Baum – für den wir uns noch einen Ast lachen können.<br />
Atomkraft, was solls – ich wohn nach hinten raus.</p>
<p>Die sogenannten armen Irren in ihren Opferrollen haben allen Grund verzweifelt zu sein, wenn sie die Komödie der Vermittlung ihrer gesellschaftlichen Ansichten zu Ende spielen wollen, dann höchstens um das Unglück müde zu machen.</p>
<p>Dabei machen wir alle mit der entarteten Mutation des Großhirns mangels Instrumentarium unter der Pranke des Geistes unfreiwillige Wanderungen zwischen Kernneurose und Milieuverschiebung.<br />
Aber diese Prozesse transparent zugänglich und offen zu halten ist überlebensnotwendig für uns alle. Überflüssig in diesem Zusammenhang von DuftMARKEN zu reden, es riecht und wir sitzen nun mal dicht am Fenster. Oder um es mit poetischen Mitteln auszudrücken, die christliche Hölle wird säkularisiert; jeder Unternehmer darf sich im Nebenamt als Ablaßhändler gerieren: Tausche Wohlverhalten gegen vorläufige Weiterbeschäftigung.</p>
<p>Angst zerstört jede Zivilcourage, verwandelt die Gesellschaft in eine Agglomeration bindungs- und damit hilfloser, d.h. zu jeder Form von Widerstand unfähiger Individuen.</p>
<p>Die deutschen Eliten haben den Schierlingsbecher randvoll mit Angst gefüllt und der Gesellschaft gereicht; ob er auch der Demokratie angeboten oder sein Inhalt doch weiterhin als Kontaktgift verabreicht wird, ist noch nicht ganz entschieden.</p>
<p>Wenn Sie sich also von dem schönen Schreiben angefasst fühlen Herr Müller, dann doch nur weil Sie das Anliegen im innersten nicht berührt, es ärgert sie nur etwas nicht kontrollieren zu können was Sie als Lebenseinstellung nicht verstehen. Ich bin als Künstler kein sozial abartiges Exoticum, sondern ich besitze einen strukturellen Zusammenhang mit meinem Nährboden, der auch Sie sind.</p>
<p>Ihre Hompage Herr Farid Müller ist in künstlerischer Hinsicht betriebswirtschaftlich der reinste Offenbarungseid und das meine ich anders als Sie es verstehen.</p>
<p>Sie ziehen wie Wunderdoktor Little durch die Gegend alles busy und Sie verstehen so gut und machen so viel und dann abends noch ein Bier mit Corny Littmann in der Wunderbar. </p>
<p>David im Siegestaumel bewegt sich von der Vernunft weg, ein Künstler ist dort nie angekommen.<br />
Mißtrauisch bis zum letzten Atemzug und vor allem auch sich selbst gegenüber.</p>
<p>Das Werk nimmt die Gesellschaft beiläufig mit in Kauf, und wenn wir Kontrolle über die Ohnmacht unserer Tage bekommen Herr Müller, dann ist alles verloren.</p>
<p>Die Position der Wahrnehmung ist diesbezüglich nicht verhandelbar, nicht wegen einer Absicht, sondern in jeder Hinsicht.</p>
<p>Wenn jemand wie Sie dann behauptet, ich war doch immer für eure Interessen da, meint der einen anderen Ort. Sie haben ein wählbares Verhältnis zur Gesellschaft und ,sagen wir mal so, müssen wohl auch flexibel sein, aber was auch immer, im tieferen Sinne ist im kulturellen Bereich nicht von leichtfüßigkeit auszugehen wenn es um die letzte kritische Masse einer Gesellschaft geht.</p>
<p>Auch Unterhaltung hat etwas mit Unterhalt, mit Schulden zu tun, das etwas zurückgegeben wird. Ich kann aber deshalb mein Verständnis zur Gesellschaft nicht variieren, da sie selbst mein Handeln mitbestimmt. Da bleibt nur berühren und zu ergreifen, die empfindlichste Stelle, weil es keinen anderen Zugriff gibt. &#8211; Unsere Wirtschaft unsere Banken, &#8211; haben die Republik in dem Augenblick in die Hand genommen wo Politiker ihre nicht aufgehalten haben, ganz legal, diese Kreise, lassen sich ungern stören, aber deshalb muß ich doch nicht an der Biegung des Flusses sitzen bleiben bis die Leiche meines Feindes vorbeifließt.</p>
<p>Schließlich machen sie aus unserem Land ihr eigenes, ein Scheinreich, sie schreiben es liebe und sprechen es loben . Mit wem wollen sie da noch reden, dafür ist außer Psychiatrie keiner zuständig; das nennt man ansonsten schizophren machende Faktoren in der Familiengruppendynamik.</p>
<p>Vielleicht bekommen Sie jetzt ein gewisses Frontgefühl für den Arbeitsstatus als kunstschaffender.<br />
Es wurden in der Geschichte Ihrer Partei für die Karriere einzelner auch schon ganze Idee geopfert, natürlich holt so etwas ein, aber wer hört schon auf andere wenn er sich selbst meint.</p>
<p>Mit Ihrem Kulturbegriff wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als mit einer romantischen Kulisse im Koordinatenkreuz weiter den Dienstbotenaufgang der Sonne zu gehen.</p>
<p>Wir brauchen Räume, verschaffen Sie uns Räume in denen wir unsere Arbeit tun können, Räume für Kunst, ist Raum für Leben, wo jeder Zugang zu seinen unbegreiflichen Seiten bekommt, ist er mit Beliebigkeiten nicht in den Griff zu kriegen, wir brauchen für unser Land solche Menschen, ansonsten werden wir wie Stuckrad Barre mal gesagt hat, „alle in einem Meer von Marshmallows und Coca Cola ertrinken“.</p>
<p>Nur die Analogie Herr Müller wir hätten mit dem Hinzug in die Viertel selbst für die Gentrifizierung gesorgt, &#8211; nein &#8211; ein echter Zombie aus dem Grab der Ideen, uns für die Weiterungen anderer verantwortlich zu machen, ist, wie Jesus als Zimmermann mit den Fertigungsmöglichkeiten für ein Kreuz selbst dafür gesorgt hätte, an selbiges auch geschlagen zu werden; ab da verkehre ich im Dialog mit Ihnen an der nächsten Ampel auch nach dem Kreuzigungsrecht.</p>
<p>Es grüßt</p>
<p>Wilhelm Fischer-Dango</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: uwe jalip</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/comment-page-1/#comment-1960</link>
		<dc:creator>uwe jalip</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 18:09:01 +0000</pubDate>
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		<description>Geil!
Wohltueeeeeend!!
endlich der Aufschrei!!!
freue mich auf meine Rückkehr!

Uwe aus Brasilien</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geil!<br />
Wohltueeeeeend!!<br />
endlich der Aufschrei!!!<br />
freue mich auf meine Rückkehr!</p>
<p>Uwe aus Brasilien</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf Bargheer</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/comment-page-1/#comment-1904</link>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 14:23:39 +0000</pubDate>
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		<description>Übrigens noch mal zum Thema begehrtes Hamburg Magazin &quot;Unter Geiern&quot;: Wir waren fest davon ausgegangen, dass die 10.000 Magazine spätestens nach der &quot;Recht auf Stadt&quot; Gala im Uebel &amp; Gefährlich vergriffen waren. Sind sie aber nicht. Heute morgen lag ein grosser, erst Samstag angelieferter Stapel in der wohlsortierten Buchhandlung Cohen &amp; Dobernigg in der Schanze. Wer noch ein Heft ergattern möchte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens noch mal zum Thema begehrtes Hamburg Magazin &#8220;Unter Geiern&#8221;: Wir waren fest davon ausgegangen, dass die 10.000 Magazine spätestens nach der &#8220;Recht auf Stadt&#8221; Gala im Uebel &#038; Gefährlich vergriffen waren. Sind sie aber nicht. Heute morgen lag ein grosser, erst Samstag angelieferter Stapel in der wohlsortierten Buchhandlung Cohen &#038; Dobernigg in der Schanze. Wer noch ein Heft ergattern möchte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: abi wallenstein</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/comment-page-1/#comment-1901</link>
		<dc:creator>abi wallenstein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 10:57:53 +0000</pubDate>
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		<description>unterstütze das manifest &quot;not in our name&quot; aus
vollem herzen!!!
abi
(wenn musikalisches gebraucht wird,bitte bei mir
melden)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>unterstütze das manifest &#8220;not in our name&#8221; aus<br />
vollem herzen!!!<br />
abi<br />
(wenn musikalisches gebraucht wird,bitte bei mir<br />
melden)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Meyer</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/comment-page-1/#comment-1899</link>
		<dc:creator>Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 10:11:20 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Claus schwieger</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/comment-page-1/#comment-1894</link>
		<dc:creator>Hans Claus schwieger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 10:05:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.daremag.de/?p=705#comment-1894</guid>
		<description>Hamburg muss für alle da sein. Natürlich hat Hamburg in erheblichem Umfang soziale Fragen zu beantworten. Billiger Raum für Kreativität wird weniger, was nicht gut ist. All dies wird mit 99% Sicherheit auch das Hamburg Marketing unterschreiben.

Nur ist es i.d.R. weder das Hamburg Marketing ja in der Regel nicht einmal die Stadt, die Mieten erhöht, den 100 H&amp;M Laden eröffnet oder kreative Szenen verdrängt (übrigens ist es zur Zeit auch nicht die Stadt, die mit Prominenten für wohltätige Zwecke wirbt Herr Lohmeyer). 

Es ist aber die Stadt, die wahrscheinlich einem erheblichen Teil der Unterzeichner des Manifests durch Zuschüsse hilft und trotz Finanzkrise nach ihrem Möglichkeiten weiter tun wird. 

Auch legtime Wünsche und Interesse in der Kulturpolitik oder auch für (die allerdings in vielen Beiträgen etwas vorgeschoben wirkende) Sozialpolitik sollte nicht mit der Vermarktung Hamburgs gleichgesetzt werden. 

Es ist fast ein wenig seltsam, dass eine bestimmte Künstlerszene in dieser Stadt ganz gezielt der Stadt und ihrem Menschen im Marketing helfen kann, auch zukünftig vielleicht gerade für diese Szene interessante Menschen anzuziehen und finanzielle Grundlagen für die Kindergärten und auch für die Kulturförderung zu ermöglichen und wieder ist es nicht recht. Ist das Motto: &quot;Nur ein echter Outsider ist akzeptabel, ein Hoch auf das wider jedem Mainstream, gerne aber mit gesponsortem Atelier, Club oder besser gleich direkter staatlicher Alimentation.&quot; wirklich der richtige Weg (außer fürs eigene Ego und Image)?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg muss für alle da sein. Natürlich hat Hamburg in erheblichem Umfang soziale Fragen zu beantworten. Billiger Raum für Kreativität wird weniger, was nicht gut ist. All dies wird mit 99% Sicherheit auch das Hamburg Marketing unterschreiben.</p>
<p>Nur ist es i.d.R. weder das Hamburg Marketing ja in der Regel nicht einmal die Stadt, die Mieten erhöht, den 100 H&amp;M Laden eröffnet oder kreative Szenen verdrängt (übrigens ist es zur Zeit auch nicht die Stadt, die mit Prominenten für wohltätige Zwecke wirbt Herr Lohmeyer). </p>
<p>Es ist aber die Stadt, die wahrscheinlich einem erheblichen Teil der Unterzeichner des Manifests durch Zuschüsse hilft und trotz Finanzkrise nach ihrem Möglichkeiten weiter tun wird. </p>
<p>Auch legtime Wünsche und Interesse in der Kulturpolitik oder auch für (die allerdings in vielen Beiträgen etwas vorgeschoben wirkende) Sozialpolitik sollte nicht mit der Vermarktung Hamburgs gleichgesetzt werden. </p>
<p>Es ist fast ein wenig seltsam, dass eine bestimmte Künstlerszene in dieser Stadt ganz gezielt der Stadt und ihrem Menschen im Marketing helfen kann, auch zukünftig vielleicht gerade für diese Szene interessante Menschen anzuziehen und finanzielle Grundlagen für die Kindergärten und auch für die Kulturförderung zu ermöglichen und wieder ist es nicht recht. Ist das Motto: &#8220;Nur ein echter Outsider ist akzeptabel, ein Hoch auf das wider jedem Mainstream, gerne aber mit gesponsortem Atelier, Club oder besser gleich direkter staatlicher Alimentation.&#8221; wirklich der richtige Weg (außer fürs eigene Ego und Image)?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf Bargheer</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/comment-page-1/#comment-1879</link>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 21:25:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.daremag.de/?p=705#comment-1879</guid>
		<description>Hi Mark. Der Titel referiert natürlich auf Richard Floridas unvermeidliche &quot;creative class&quot;. Das &quot;Unter Geiern&quot; Hamburg Magazin gibt es als pdf-Download und in 10.000er Auflage Print. Die sind aber sicher schon alle vergriffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Mark. Der Titel referiert natürlich auf Richard Floridas unvermeidliche &#8220;creative class&#8221;. Das &#8220;Unter Geiern&#8221; Hamburg Magazin gibt es als pdf-Download und in 10.000er Auflage Print. Die sind aber sicher schon alle vergriffen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark vom Sommer in Hamburg Kulturmagazin</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/10/not-in-our-name-marke-hamburg/comment-page-1/#comment-1869</link>
		<dc:creator>Mark vom Sommer in Hamburg Kulturmagazin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 11:08:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.daremag.de/?p=705#comment-1869</guid>
		<description>Mächtige Zusammenfassung. Sehr gut gemacht.
Sehr provokanter Titel. Kreative KLASSE? Rückzugsgefechte? Sicher nicht.

Super Bild auch vom den gefakten HAMBURG-Magazin. Ist das irgendwo zu haben? Wisst ihr was?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mächtige Zusammenfassung. Sehr gut gemacht.<br />
Sehr provokanter Titel. Kreative KLASSE? Rückzugsgefechte? Sicher nicht.</p>
<p>Super Bild auch vom den gefakten HAMBURG-Magazin. Ist das irgendwo zu haben? Wisst ihr was?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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