Archiv, November 2009
* Ohne uns! Manifest in der Zeit
Am 5. November 2009 von daremag | Kolumnen
Update des DARE Blog Artikel Rückzugsgefechte der Kreativen Klasse: “Die Zeit” druckt in der Ausgabe vom 04.11.2009 das Manifest “Not In Our Name, Marke Hamburg” auf der Startseite des Feuilleton Ressorts.
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* Virtual Encounters – CYNETART
Am 4. November 2009 von Olaf Bargheer | Bildende Kunst, Theater & Bühne
Am 26. November startet in Dresden die CYNETART. Das Festival für computergestützte Kunst findet 2009 zum dreizehnten mal statt und hat sich neben den Flaggschiffen Transmediale und Ars Electronica als kleine aber feine Plattform an der Peripherie etabliert. Vor zwei Jahren entstand zur elften CYNETART eine Reportage für Zeit online, die hier, als Update und in erweiterter Form, aufgegriffen wird. Im Anschluss an eine Kartografie der europäischen Medienkunstszene ist eine Gesprächsrunde dokumentiert, die sich 2007 zwischen zwei Produktionen in der Lounge des Festspielhauses Dresden Hellerau zusammengefunden hat.
* In Memoriam Claude Lévi-Strauss 1908-2009
Am 3. November 2009 von daremag | Kolumnen
* Wir können die Wahrheit mit Worten nur umstellen – Der Fall Esra – Rezeptionsdrama eines Romans
Am 2. November 2009 von Olaf Bargheer | Ausgaben, Theater & Bühne
Ein halbes Jahr nach der Erstinszenierung in der Hamburger Theaterfabrik Kampnagel und ein halbes Jahr vor der Wiederaufnahme am Berliner HAU rekapitulieren wir mit Angela Richter (Regie) und Andras Siebold (Dramaturgie) den „Fall Esra“. Angela Richter entwickelte das Stück ein Jahr nach dem endgültigen Erscheinungsverbot von Maxim Billers Roman „Esra“ (2003), in dem der heute in Berlin lebende Schriftsteller laut endgültigem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Oktober 2007 die Persönlichkeitsrechte seiner Exfreundin und ihrer Mutter verletzte. Für die an allen Stellen juristisch heikle Inszenierung des Stoffes konsultierten die Theatermacher eine Hamburger Kanzlei. Kaum ein Schritt in der dramaturgischen Konzeption des Stückes fand ohne vorab klärende Rücksprachen mit den juristischen Beratern statt. Für das Gespräch erschien es daher nur folgerichtig, ein erneutes Zusammenkommen im Reinraum des Konferenzzimmers ebendieser Kanzlei zu arrangieren. Mit Diktiergeräten, Bahlsen-Mischung und nullzweier San Pellegrino-Flaschen.




