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	<title>DARE &#187; Hamburg</title>
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	<description>Magazin für Kunst und überdies</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 21:24:52 +0000</lastBuildDate>
	
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		<title>Pressemitteilung DARE Magazin Surfaces</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 09:30:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[	Im April 2010 erscheint die vierte Ausgabe des DARE Magazins mit dem Titel &#8220;Surfaces&#8221;. Die Macher des seit zwei Jahren in Hamburg herausgegebenen kuratierten Kunstmagazins veranstalten zum Release der Frühjahresausgabe zwei Ausstellungen und Club-Events in Hamburg (Samstag 17.04.2010) und Berlin (Freitag 23.04.2010). Reichlich Hintergrundinformationen zum Magazin und zu den  Veranstaltungsformaten entnehmen Sie der angehängten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im April 2010 erscheint die vierte Ausgabe des DARE Magazins mit dem Titel &#8220;Surfaces&#8221;. Die Macher des seit zwei Jahren in Hamburg herausgegebenen kuratierten Kunstmagazins veranstalten zum Release der Frühjahresausgabe zwei Ausstellungen und Club-Events in Hamburg (Samstag 17.04.2010) und Berlin (Freitag 23.04.2010). Reichlich Hintergrundinformationen zum Magazin und zu den  Veranstaltungsformaten entnehmen Sie der angehängten Pressemitteilung.</p>
	<p><strong>DARE Magazin &#8220;Surfaces&#8221; mit Beiträgen von</strong> Ingo Niermann, Yilmaz Dziewior, Richard Unwin, Heiko Klaas und Nicole Büsing, Harald Nicolas Stazol, Dirk Schneider, Olaf Bargheer, Benjamin Fellmann.</p>
	<p><strong>DARE Magazin &#8220;Surfaces&#8221; Künstlerliste</strong> Cosima von Bonin, Stefan Panhans, Christian Naujoks, Roman Schramm, Carlo Zanni, Alan Uglow, Straulino, Dennis Loesch (dessen Portrait der Schauspielerin Tilda Swinton das Cover des Magazins ziert).</p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2010/03/DARE_Pressefoto_Roman_Schramm_Ausschnitt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-891" title="DARE_Pressefoto_Roman_Schramm_Ausschnitt" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2010/03/DARE_Pressefoto_Roman_Schramm_Ausschnitt-500x333.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><span id="more-888"></span>Abbildung: Roman Schramm &#8220;Goldene Eier&#8221; (Ausschnitt)</p>
	<p><strong>Pressemitteilung vom 22.03.2010 </strong></p>
	<p><strong>DARE Magazin &#8220;Surfaces&#8221; feiert im April 2010 Release in Hamburg und Berlin</strong></p>
	<p>Im April 2010 erscheint die vierte Ausgabe des DARE Magazins mit dem Titel &#8220;Surfaces&#8221;. Die Macher des seit zwei Jahren in Hamburg herausgegebenen kuratierten Kunstmagazins veranstalten zum Release der Frühjahresausgabe zwei Ausstellungen und Club-Events in Hamburg (Samstag 17.04.2010) und Berlin (Freitag 23.04.2010).</p>
	<p><strong>[1] DARE Magazin Backgrounds</strong></p>
	<p>Die Redaktion des halbjährlich erscheinenden DARE Magazins arbeitet monothematisch: Im Gegensatz zum just-in-time-Journalismus widmet sich das Kunstmagazin mit viel Konzentration und Vorlaufzeit einem übergeordneten Thema, das sich auf 144 Seiten durch Bildstrecken, Interviews und Rezensionen zieht. Das Heftthema bildet dabei eher einen gemeinsamen Bezugspunkt denn eine dezidierte Fragestellung: Die beitragenden Gastautoren und Publizisten schreiben eigenständige, markante Beiträge aus ihren jeweiligen Ressorts: Neben der Präsentation künstlerischer Arbeiten finden sich Reportagen und Interviews aus Bereichen wie Architektur, Design, Geisteswissenschaften, Literatur oder Theater. Das Interesse an den wechselseitigen Prägungen und Bezugsystemen dieser Disziplinen ist das verbindende Element aller DARE Beitragender.</p>
	<p>Herausgeberin Isa Maschewski: &#8220;Bei der Formatentwicklung unseres <em>kuratierten Kunstmagazins</em> haben wir uns das Ziel gesetzt, Kunst und verwandte Bereiche in Form einer <em>gebundenen Ausstellung</em> anspruchsvoll und hintergründig zu präsentieren. Bei der Auswahl der Künstler kombiniert DARE internationale Größen mit interessanten, jungen Positionen. Dabei legen wir viel Wert darauf, den einzelnen Künstlern versierte und fähige Autoren an die Seite zu stellen und den Arbeiten viel Raum und einen angemessenem Rahmen zu geben. Während der Erstellung eines Beitrags arbeitet die Redaktion sehr eng mit den ausgewählten Künstlern zusammen.&#8221;</p>
	<p>DARE Magazin &#8220;Hype&#8221; (April 2008)<br />
DARE Magazin &#8220;Richtiger als falsch&#8221; (April 2009)<br />
DARE Magazin &#8220;Ikonen&#8221; (Oktober 2009)<br />
DARE Magazin &#8220;Surfaces&#8221; (April 2010)</p>
	<p><strong>[2] DARE Magazin Ausgabe &#8220;Surfaces&#8221;</strong></p>
	<p>In seiner vierten Ausgabe widmet sich DARE dem Thema &#8220;Surfaces&#8221;: Design, Gestaltung und Erscheinungsformen von &#8220;Oberflächen&#8221; in künstlerischen Formaten werden auf ihre Wirkung und Aussagekraft hin untersucht. Für die Annäherung an das Thema konnte die DARE Redaktion erneut eine Reihe renommierte Autoren, Kulturredakteure und Publizisten gewinnen: Der Berliner Schriftsteller und Journalist Ingo Niermann arbeitet sich für DARE in den aktuellen Stand der Bewusstseinsforschung ein. Der Direktor des Kunsthauses Bregenz Yilmaz Dziewior setzt sich mit der prägnanten Arbeitsweise der Künstlerin Cosima von Bonin auseinander. Der Londoner Autor Richard Unwin beleuchtet nach dem beispiellosen Aufstieg und Fall der britischen Finanz- und Kunstmärkte das neue Interesse führender Kunstinstitutionen an einer Neugestaltung gesellschaftlichen Bewusstseins. Heiko Klaas und Nicole Büsing berichten nicht nur über ihre Reise zum einzigartigen Kunst- und Pflanzenpark Inhotim, Centro de Arte Contemporânea, des brasilianischen Kunstmäzen Bernardo Paz in  Brumandinho, Brasilien. Sie führen darüber hinaus auch ein aufschlussreiches Interview mit dessen deutschem Kurator Jochen Volz. Überdies stellen die beiden Autoren auch relevante Neuerscheinungen auf dem Kunstbuchmarkt vor. Künstler im Heft: Cosima von Bonin, Stefan Panhans, Christian Naujoks, Roman Schramm, Carlo Zanni, Alan Uglow, Straulino, Dennis Loesch (dessen Portrait der Schauspielerin Tilda Swinton das  Cover des Magazins ziert)</p>
	<p><strong>[3] DARE Magazin Release in Hamburg und Berlin</strong></p>
	<p>Zum Erscheinungsdatum einer neuen Ausgabe veranstalten die Macher von DARE mit Partnern aus der Kunst-, Galerie- und Club-Szene halbjährlich ein Event, das Vernissage, Ausstellung, Branchen-Treff und Clubbing verbindet. Der Hybridcharakter der Veranstaltungen hat sich im Verlauf der vergangenen zwei Jahre zu einer regelrechten &#8220;Benchmark&#8221; für spannende Kunstformate entwickelt und unterstreicht den Charakter des Heftes als kuratiertes, spartenübergreifendes Magazin.</p>
	<p>Für den Release des &#8220;Surfaces&#8221; Magazins schlägt DARE den Bogen Hamburg-Berlin: Am Samstag 17.04.2010 wird die Frühjahrsausgabe im Club &#8220;Hamburger Botschaft&#8221; aus dem Zellophan gewickelt. Eine Woche später, am Freitag 23.04.2010 feiert das DARE Magazin im Berliner Kunstraum &#8220;Freitagsküche&#8221;. Ein arriviertes DJ Line-up und das Veranstaltungsdesign des Künstlers Dennis Loesch markieren den Rahmen der Releases. Das starke, aus der Kunst- und Club-Szene stammende Publikum macht den Gehalt der beiden Abende aus.</p>
	<p><strong>DARE Magazin Release Hamburg</strong><br />
in Kooperation mit der <a href="http://www.betalounge.com/">Betalounge</a><br />
Rauminstallation / Ausstattung von Dennis Loesch<br />
DJ Set von der Betalounge</p>
	<p><em>Samstag 17.04.2010 / 19 &#8211; 24 Uhr (Magazin Release)<br />
Sonntag 18.04.2010 / 18 &#8211; 20 Uhr (Artist Talks, Lectures, Videoscreenings)</em></p>
	<p>Hamburger Botschaft<br />
Sternstraße 67<br />
20357 Hamburg</p>
	<p><strong>DARE Magazin Release Berlin</strong><br />
in Kooperation mit der Freitagsküche<br />
DJ Set von Christian Naujoks (Dial Records) &amp; Richard von der Schulenburg</p>
	<p><em>Freitag 23.04.2010 / 20 Uhr</em></p>
	<p>Freitagsküche (ehem. Café Warschau)<br />
Karl-Marx-Allee 93<br />
10243 Berlin</p>
	<p><strong>[4] DARE Formatentwicklung 2010</strong></p>
	<p>DARE wird über die Deutsche Pressevertrieb GmbH (DPV) bundesweit und ins deutschsprachige Ausland vertrieben. Das Magazin besticht in der Auslage durch seine Hochwertigkeit und Heftstärke: 144 Seiten, gedruckt auf Profi Silk Papier. 2010 begrüßt die Redaktion einen neuen Partner an seiner Seite: Die Berliner Agenturgruppe BBE (Editorial, Corporate Publishing, Branded Entertainment) stärkt das Magazin durch die Übernahme des Anzeigengeschäfts. Isa Maschewski: &#8220;Unser Streben zielt ganz klar dahin, DARE langfristig zu einer aussagekräftigen Marke für Kunst-Journalismus und -Sachverstand auszubauen.&#8221;</p>
	<p><strong>[5] DARE Redaktion, Kontakt, Facts, Mediadaten</strong></p>
	<p><strong>DARE Pressekontakt </strong></p>
	<p>Isa Maschewski (Herausgeberin)<br />
isa.maschewski@daremag.de<br />
Telefon +49 172 4193716</p>
	<p>Olaf Bargheer (Redaktion)<br />
olaf.bargheer@daremag.de<br />
Telefon +49 177 4157401</p>
	<p><strong>DARE Redakteure, Mitarbeiter, Korrespondenten, Beitragende</strong> Benjamin Fellmann, Harald Nicolas Stazol, Heiko Klaas &amp; Nicole Büsing, Felix Maschewski, Lena Ullrich, Malene Fricke, Janneke de Vries, Dirk Schneider, Jens Asthoff, Dr. Isabelle Moffat, Anna-Catharina Gebbers, Martin Eder, Prof. Dr. Alexander Meier-Dörzenbach, Martin Bruch, Dr. Stefanie Kreuzer, Michael Langeder, Ingo Niermann, Georg Tsiamitros, Roberto Orth, Stephanie Weber, Yilmaz Dziewior, Christina Krückemeier, John Miller, Jörg Dauer, Richard Unwin, Niklas Schechinger, Rebecca Posselt, Michael Conrads, Marek Bartelik, Dominikus Müller, Andrea Tippel, Dirk Stewen, Claudia Eschborn, Bill Horrigan, Daniel Cramer, Dr. Georg Lämmlin, Christine Wenona Hoffmann, Johannes Paul Spengler</p>
	<p><strong>DARE Verlag</strong> Rasta Verlag GmbH<br />
<strong>DARE Vertrieb</strong> DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH<br />
<strong>DARE Druck</strong> Walter Zenner GmbH<br />
<strong>DARE Anzeigenkontakt</strong> BBE Berlin</p>
	<p><strong>DARE Pressestimmen</strong></p>
	<p><em>&#8220;In Zeiten, in denen Verlage reihenweise Publikationen wieder vom Markt nehmen, scheint es geradezu wagemutig, ein neues Magazin herauszugeben. Drei junge Macher aus Hamburg haben es gewagt und geben das Kunstmagazin DARE heraus. Das Heft ist einwandfrei, professionell konzeptioniert, gestaltet und hochwertig gedruckt. Das Magazin für Kunst und überdies bringt nicht nur Berichte über Künstler und druckt ihre Arbeiten ab. DARE sprengt Grenzen. Querverweise in andere Disziplinen wie Architektur, Fotografie oder Literatur sind nicht nur erlaubt sondern gewollt. Offen für die Ideen ihrer Autoren, die selbst Künstler, Schriftsteller oder Medienschaffende sind, schafft es DARE, ein Kunstbild zu vermitteln, das über bildende Kunst weit hinaus geht.&#8221;</em></p>
	<p><a href="http://daremag.de/media/DARE-NDR_Kultur.mp3">(Ida Krenzlien in NDR Kultur)</a></p>
	<p><em>&#8220;DARE gelingt es aufs Spannendste, der derzeitigen Gretchenfrage der Kunst: Wie hast du es mit dem Idealismus? in all ihren Facetten nachzuforschen.&#8221;</em></p>
	<p><a href="http://daremag.de/media/DARE-deutschland-radio_corso.mp3">(Dirk Schneider in Deutschlandradio Kultur)</a></p>
	<p><em>&#8220;Wer wagt, gewinnt, heißt es. Wer wagt, der gibt, meinen drei junge Frauen, die ein ehrgeiziges Hochglanz-Projekt auf den Weg gebracht haben. Ihrem Anspruch, möglichst kontroverse Meinungen sowie eine verständlich erklärende, aber nicht verklärend gehypte Sprache zu publizieren, werden sie weitestgehend gerecht.&#8221;</em></p>
	<p><span style="color: #999999;">(Wolf Jahn im Hamburger Abendblatt)</span></p>
	<p><span style="color: #ffffff;">&#8212;</span><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></p>
	<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2010/03/DARE_Pressefoto_Magazincover_Web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-892" title="DARE_Pressefoto_Magazincover_Web" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2010/03/DARE_Pressefoto_Magazincover_Web.jpg" alt="" width="500" height="656" /></a><br />
</span>
</p>
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		<title>Auf den Trittbrettern des Gängeviertels</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2010/03/gaenge-allstars/</link>
		<comments>http://blog.daremag.de/2010/03/gaenge-allstars/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gänge Allstars]]></category>
		<category><![CDATA[Gängeviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Komm in die Gänge]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Not In Our Name Marke Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[	Irgend etwas ist wohl wieder schief gelaufen im Staate Hamburg: PR-stark angekündigt, haben eine Reihe lokaler Musiker auf Initiative des Label-Betreibers und Konzert-Veranstalters Siebeth Darm einen Tribute-Song mit dem Titel &#8220;Komm in die Gänge&#8221; eingespielt. Sowas funktioniert prächtig bei Live-Aid und Haiti, warum also nicht auch für das Hamburger Gängeviertel. Dumm nur, dass die dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Irgend etwas ist wohl wieder schief gelaufen im Staate Hamburg: PR-stark angekündigt, haben eine Reihe lokaler Musiker auf Initiative des Label-Betreibers und Konzert-Veranstalters Siebeth Darm einen Tribute-Song mit dem Titel &#8220;Komm in die Gänge&#8221; eingespielt. Sowas funktioniert prächtig bei Live-Aid und Haiti, warum also nicht auch für das Hamburger Gängeviertel. Dumm nur, dass die dort engagierten Künstler nichts davon wussten und auch gar nicht wissen wollen. Die Spenden- und Eintrittsgelder der &#8220;Gänge Allstars&#8221; jedenfalls gehen nicht an die Initiative im Gängeviertel, sondern &#8211; immerhin &#8211; an Viva con Aqua. In den Web-Foren ist nun ein Streit um Deutungshoheit, Markenverwendung und Authentizität entbrannt, der viel aussagt über die Vermarktungsmechanismen und die undeutlichen Abgrenzungen von alternativen / off / underground / NGO Initiativen. Für Leser, die den Public Relation Flächenbrand nicht in der Facebook-Gruppe des Gängeviertels mitverfolgen, hier eine Compilation.</p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2010/03/DARE_Magazin_Gaenge_Allstars.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-855" title="DARE_Magazin_Gaenge_Allstars" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2010/03/DARE_Magazin_Gaenge_Allstars.jpg" alt="" width="500" height="329" /></a></p>
	<p><span id="more-853"></span><a href="http://www.gaengeallstars.de/">Link Gänge Allstars</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/home.php?#!/pages/Hamburg-Germany/Gangeviertel/64688204424?ref=nf"> Link Gängeviertel Facebook Gruppe</a></p>
	<p>18 Musiker performen den Song &#8220;Komm in die Gänge&#8221;. Aufgenommen vom 07. bis 09.02.2010 im Rekorder Studio auf St. Pauli. Die &#8220;Gänge Allstars&#8221; unterstützen die Organisation &#8220;Viva con Agua&#8221;. Live-Konzert am Montag 19.04.2010 im Knust.</p>
	<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><br />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowscriptaccess" value="always" />
<param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sKGjIHec2mo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&amp;showinfo=0" />
<param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="300" src="http://www.youtube.com/v/sKGjIHec2mo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&amp;showinfo=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">&#8220;Gänge Allstars&#8221; Musiker</span></p>
	<p>Neil Hickethier, Christian Venus, Björn Maass, Lesley Farfisa, Marten, Catharina Boutari, Duncan Townsend, Tadday, Katrin Wulff, Chris Buseck, Michael Zlanabitnig, Martin Kilger, Marcel Blunk, Herr Olsen, Martin Schroeder, Crille, Tim Willig</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">&#8220;Gänge Allstars&#8221; Songtext</span></p>
	<p>Komm in die Gänge</p>
	<p>Ja Ja Ja Ja Ja<br />
Wir kommen in die Gänge<br />
Ja Ja Ja Ja Ja</p>
	<p>Wir wollen kein Disneyland<br />
Alles rosa &amp; heile Welt<br />
Wir wollen dass endlich was passiert<br />
Bevor alles zerfällt<br />
Doch sie reden und zerreden<br />
Denken zielstrebig global<br />
Und wenn es zu den Taten geht<br />
Wird alles total egal</p>
	<p>Ja Ja Ja Ja Ja<br />
Wir kommen in die Gänge<br />
Ja Ja Ja Ja Ja</p>
	<p>Sie planen und verplanen<br />
Über uns wird spekuliert<br />
Sie lieben hohle Phrasen<br />
Fakten werden ignoriert<br />
Sie reden von Erfolgen<br />
We call it Climate Shame<br />
Wir wollen mit ihnen nicht untergehen<br />
Not in our name</p>
	<p>Nein Nein Nein Nein<br />
Wir kommen in die Gänge<br />
Ja Ja Ja Ja Ja</p>
	<p>Herzlichen Glückwunsch<br />
Zum tausendsten Palast<br />
Kein Leben, keine Seele<br />
Zwischen Stahl, Beton und Glas<br />
Es wird Zeit, dass was passiert<br />
Warum wird das ignoriert</p>
	<p>We call it global shame<br />
Not in our name</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">&#8220;Gänge Allstars&#8221; Pressetext von Stefan Krulle</span></p>
	<p>Goethes &#8220;Faust&#8221; ist ein grandioses Werk, Goethes &#8220;Faust&#8221; ist aber leider oft auch missverstanden worden. Wie grölte doch der Zecher dort in Auerbachs Keller? &#8220;Ein garstig Lied! Pfui! Ein politisch Lied!&#8221; Die trunkene Dummheit wurde zum geflügelten Wort und hält sich bis in unsere Tage, auch wenn vor etwa 30 Jahren ein paar Liedermacher mal erfolgreich das Gegenteil behaupteten und es sogar bis zur treuen Gefolgschaft brachten.</p>
	<p>Das politische Lied ist halt eine zarte Pflanze, die des Nährbodens bedarf. Auch deshalb ist seine Zeit jetzt, da Bürger zu Objekten der Gier von Spekulanten werden, die Klimaerwärmung unsere Meeresspiegel steigen lässt und die Politik dem Einzelnen immer weniger Schutz bietet, wohl wieder einmal gekommen. Zeit also für Musiker, etwas &#8220;dagegen&#8221; zu unternehmen, natürlich mit jenem Mittel, welches er am besten beherrscht: Musik machen und singen.</p>
	<p>Als jetzt in Hamburg das historische, von Künstlern bevölkerte Gängeviertel zum Spielball der Spekulanten zu werden drohte, da schrieb der Hamburger Siebeth sich mit einem Song die Wut aus dem Bauch. &#8220;Auch wenn der Song nicht nur vom Gängeviertel handelt&#8221;, sagt Siebeth, &#8220;so ist er doch für mich inzwischen zum Synonym dafür geworden, dass man etwas bewegen kann, wenn man nur will.&#8221; Und so erheben nun Siebeth und die Kollegen Neil Hickethier, Christian Venus, Lesley &amp; Björn Maass (Der Fall Böse), Tadday, Catharina Boutari, Duncan Townsend, Katrin Wulff, Marten (One Fine Day), Chris Buseck, Michael Zlanabitnig (The Life Between), Martin Kilger, Marcel Blunk (Balboa Inn), Herr Olsen, Crille, Tim Willig und Martin Schroeder ihre Stimmen in &#8220;Komm in die Gänge&#8221; zum Statement. &#8220;Das Projekt&#8221;, so Siebeth, &#8220;ist beeinflusst durch viele Strömungen und Organisationen, die einfach keine Lust mehr hatten, alles mitzumachen oder so zu lassen, wie es ist. Daraus entstand die Idee, mit unseren Mitteln etwas zu tun &#8211; die Gänge Allstars waren geboren.&#8221;</p>
	<p>Bei aller Botschaft: &#8220;Komm in die Gänge&#8221; ist nicht bloß nebenbei auch ein prima Popsong geworden, der sich über Hamburgs Grenzen hinaus zur Hymne mausern könnte.</p>
	<p>Das Lied wird über die gängigen Internet-Formate (MySpace, YouTube etc.) verbreitet, ist zunächst gegen eine freiwillige Spende zugunsten von &#8220;Viva con Agua&#8221; als Download erhältlich. Ein Video ist online und ein Making-Of wird folgen. Und was außerdem vermutet werden darf: Das Beispiel wird Schule machen. Gut so.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.facebook.com/home.php?#!/posted.php?id=64688204424&amp;share_id=347507114122&amp;comments=1#s347507114122">Compilation der Diskussion innerhalb der Gängeviertel Facebook Gruppe am 08. und 09.03.2010</a></span></p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">Gängeviertel</span>: Klarstellung: Bevor uns weitere Anfragen zu dieser Aktion erreichen, hier ein Statement. Die Band &#8220;Gängeallstars&#8221; mit dem &#8220;Lied Komm in die Gänge&#8221; ist ohne unsere Zustimmung initiiert und produziert worden. Die Spenden kommen nicht uns zugute und wir nehmen Abstand zu dieser Aktion.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">Gängeviertel</span>: wir distanzieren uns von der marktorientieren machart dieses projekts und nicht von den künstlern, wir haben ein problem damit, dass es ohne unsere zustimmung veröffentlicht wurde. wir hätten einfach gerne selbst entschieden wie und auf welche art man unser engagement und den namen unserer intiative verwerten. im detail: es wurde eine facebook, myspace und internet- seite eröffnet und der slogan &#8220;komm in die gänge&#8221; auf eine art verwertet, die wir einfach nicht gut finden. es laufen spendenaufrufe über online und print, die uns nicht erreichen. es findet ein konzert statt an dem ein gastronom und nicht unsere bar oder &#8220;recht auf stadt&#8221; verdient, wir wurden dazu auch nicht gefragt. desweiteren ist eine compilation geplant, zu der wir auch nicht befragt wurden. und damit eine sache klar wird: man respektiert voll und ganz das engagement der künstler, das ist auch in einer respektvollen art und weise übermittelt worden. wir unterstellen hier niemandem böse absichten! höchstens eine schlechte kommunikation und voreiliges handeln, dessen ergebnis nun dieses hier ist. aber wir möchten nicht, dass man dinge ungefragt in einen zusammenhang stellt, den es so nicht gibt, denn der song hat laut aussage des produzenten nichts mit dem viertel und den menschen dort zu tun. das alles hat ihn nur inspiriert sich politisch zu äussern. das soll auch so sein. das wäre aber auch ohne die verwertung des namens einer intiative möglich gewesen. wir hätten dazu auch gerne beraten. wir hätten gerne die möglichkeit gehabt zu sagen, wir sehen das oder so. wir wurden gefragt, so viel muss man sagen, jedoch wurde alles veröffentlicht und professionell promoted, bevor es ein ok gab. aus diesem grund distan-zieren wir uns und sagen, diese aktion hat wenig bis nichts mit uns zu tun.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">Ju Lia</span>: Uuuh, jetzt haben sich ganz langweilige Normalos mit eurem Projekt solidarisiert dass ja eigentlich nur für eine alternative &#8220;linksradikale&#8221; Elite gedacht war? Und noch nicht mal auf dem Plenum abgesprochen! Wirklich ärgerlich sowas! Wer seid denn &#8220;ihr&#8221; dass man eure Zustimmung zur Meinungsäußerung braucht?</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">Gängeviertel</span>: ju lia..hier rennen eine menge langfweilige normalos, neben linken spinnern, neben freakigen künstlern oder wie man sie sonst noch so nennen möchte umher und sind alle schön gemeinsam dabei. sorry, aber du bist offensichtlich falsch informiert über das was bei uns so läuft. komm doch vorbei und mach dir ein bild, bevor du solche kommentare abgibts. jederzeit offen und ja man sollte menschen schon fragen, bevor man ihr engagement nutzt, ist doch irgendwie ganz &#8220;normal&#8221;.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">Kim Voigt</span>: und so schnell gehts vom wir zum ihr oder die oder das &#8230; auf jedem Fall schon ne geschlossene Gruppe mit allem drum und dran?</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">Anthony Zornig</span>: Nee, keine geschlossene gruppe. Hier finden sich alle, die sich die Welt vorstellen, wie sie am vernünftigsten wäre. Das Gängeviertel verdient schon ganz gut an der Gentrifizierung. Warum nicht alle anderen auch?</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">Siebeth Darm von den &#8220;Gänge Allstars&#8221;</span>: Hallo Alle! Ich möchte weder auf einen fahrenden Zug aufspringen noch mich durch dieses Projekt profilieren. Ich habe das Projekt aus tiefster innerer Überzeugung gemacht, ebenso wie die anderen Künstler. Ich habe das Projekt “Gänge Allstars” und den Titel KOMM IN DIE GÄNGE gewählt, weil das Gängeviertel und die Leistung der Leute für mich ein Synonym geworden ist, dass man etwas bewegen kann, wenn man will. Der Song geht aber auch um noch mehr: BNQ, Not in our name, Recht auf Stadt, Frappant etc. Daher wollte ich, dass eher alle Spenden an eine Vereinigung gehen als an viele. Deswegen habe ich Viva con Agua gewählt. Ich verdiene nichts an dem Projekt, ich habe bisher nur reingesteckt und so soll es auch bleiben. Ich hoffe, diese Zeilen bringen mehr Licht in die Angelegenheit.</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">Clara Rakemann</span>: &#8220;Jede PR ist gute PR&#8221; funktioniert halt auch andersrum. Das Lied hat, wenn man das Feedback hier betrachtet, eine andere Zielgruppe als die Mitglieder dieser Gruppe. Vielleicht werden sie sogar erst dadurch auf das Gängeviertel aufmerksam, also freut euch drüber! Euch tut&#8217;s nicht weh und Viva con Agua kann man die Spenden gut gönnen!</p>
	<p><span style="text-decoration: underline;">Gängeviertel</span>: der post hatte nicht den willen, leute die sich engagieren wollen, zu dissen oder irgendwas zu unterstellen! auch wollte hier niemand eine bewertung abgeben, wir sagen nur wir möchten gefragt werden und wenn nicht, dann dürfen wir das auch nicht gut finden, thats all! wenn man mit dieser einstellung gleich zum marketingnazi abgestempelt wird, fehlt mir etwas der gesunde menschenverstand. wir sagen lediglich, wir haben das nicht gemacht und stehen nicht dahinter, denn es hat einfach nicht wirklich was mit uns zu tun, wenn es das hätte, wäre es auch kein problem, dass es den namen trägt.
</p>
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		<title>Tenten Cuttings</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 14:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design & Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Cuttings]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[street art]]></category>
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		<description><![CDATA[	Investitionskräftige Global Player sind die bevorzugten Kunden für Grossflächenplakate. Wir wissen nicht, wie man als Street Art Künstler an die exponierten Flächen gelangt, 1010 jedenfalls scheint irgendwie zu den Entscheidern bei Ströer, Wall und Co durchgedrungen zu sein. Als wir den Kontakt zu ihm bekamen und fragten, was es mit den bildschönen Cuttings im Hamburger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Investitionskräftige Global Player sind die bevorzugten Kunden für Grossflächenplakate. Wir wissen nicht, wie man als Street Art Künstler an die exponierten Flächen gelangt, 1010 jedenfalls scheint irgendwie zu den Entscheidern bei Ströer, Wall und Co durchgedrungen zu sein. Als wir den Kontakt zu ihm bekamen und fragten, was es mit den bildschönen Cuttings im Hamburger Stadtraum auf sich hat, schickte er uns ganz ohne klandestines Gebaren diese Bildstrecke und Erklärung&#8230;</p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-622" title="dare_street_art_1010_cuttings3" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings3.jpg" alt="dare_street_art_1010_cuttings3" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><span id="more-621"></span>&#8220;Ein kurzer Blick im Vorübergehen, Passanten bleiben stehen andere machen sofort ein Foto. Durchstreift man Hamburg ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß unvermittelt wie auch unvorbereitet den Cut Outs von tenten/1010 zu begegnen. Oft sind es exponierte Werbeflächen, Baustellenzäune oder symbolträchtige Rundbögen, welche einen sakralen Rahmen für die lebendig gewordenen Formen bilden, deren Geometrie bereits auf zwingende und ewige Gesetzmäßigkeiten zu verweisen scheint.</p>
	<p>Der Ikonenmalerei verwandt wohnen wir konkreten Szenen von Unterdrückung, Bedrohung, Verlangen, Ausbeutung oder Flucht bei ohne dass es erläuternder Worte braucht. Zwar ist der Bezug zu religiösen Motiven und Themen deutlich, nur treffen wir keine fremden übernatürlichen Mächte in irdischer Gestalt an. Die Symbole selbst sind zum Leben erwacht und tyrannisieren ihre eigenen Schöpfer. Die Kritik geht also über die Gesellschaft betreffenden Zuständen hinaus, vielmehr verweist Sie auf Grundmuster, die seit Entstehung des menschlichen Bewusstseins präsent und bestimmend für den Gang der irdischen Geschicke sind. Wir haben es also mit vielmehr als Streetart zu tun, die sich das modische Kleid der Gesellschafts- oder Kapitalismuskritik übergestreift hat.</p>
	<p>Was für die Formen gilt, trifft auch auf das reduzierte Farbspektrum zu, das sicherlich teilweise dem Medium geschuldet sein mag. Der Dreiklang aus Schwarz, Weiß und Magenta weist möglicherweise auf eine Trinität hin anders als es der Name 1010 mit seinem mehrdeutigen Dualismus suggerieren mag. In der Hamburger Innenstadt begegnen wir modernen Mythen, die eine zeitgemäße Neuinterpretation der gegenwärtigen Conditio humana wagen.&#8221;</p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-623" title="dare_street_art_1010_cuttings6" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings6.jpg" alt="dare_street_art_1010_cuttings6" width="500" height="334" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-624" title="dare_street_art_1010_cuttings4" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings4.jpg" alt="dare_street_art_1010_cuttings4" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-625" title="dare_street_art_1010_cuttings5" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings5.jpg" alt="dare_street_art_1010_cuttings5" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-626" title="dare_street_art_1010_cuttings2" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings2.jpg" alt="dare_street_art_1010_cuttings2" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-627" title="dare_street_art_1010_cuttings1" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/dare_street_art_1010_cuttings1.jpg" alt="dare_street_art_1010_cuttings1" width="500" height="334" /></a>
</p>
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		<title>Kubik Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 08:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design & Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Brandshof]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
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		<category><![CDATA[Kubik]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Kubik Hamburg leidet vor dem Start wie die meisten Club und Kunst Formate unter den Fallstricken der Behörden: Die Eröffnung des Clubs am Brandshof, die für den 2. April vorgesehen war, musste um eine Woche verschoben werden, weil nötige Freigaben nicht ausreichend gegeben sind. In der ehemaligen Lagerhalle am Brandshofer Deich, die im vergangenen Sommer zwangsversteigert wurde, richten die Kubik-Veranstalter eine architektonische Lichtinstallation aus 154 industriellen Wassertanks ein, die über live-processing angesteuert werden. Architektur, Licht und elektronische Musik schaffen im Zusammenspiel ein kühles, grünes Environment in den rauhen Hallen des weitläufigen Brandshof Areals. An den Plattentellern wird sich in den Sommermonaten alles einfinden, was in Berlin und Hamburg Rang und Namen hat: Julius Steinhoff, Ed Davenport, Eurokai, die Gebrüder Teichmann&#8230;</p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-552" title="kubik2" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik2.jpg" alt="kubik2" width="500" height="334" /></a></p>
	<p><span id="more-548"></span><a href="http://www.kubikhamburg.de">www.kubikhamburg.de</a><br />
<a href="http://www.kubikberlin.de">www.kubikberlin.de</a><br />
<a href="http://www.kubikbarcelona.com">www.kubikbarcelona.com</a><br />
<a href="http://www.kubiklisboa.com">www.kubiklisboa.com</a></p>
	<p><object width="500" height="340"><br />
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eulf2BKt7dM&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;showinfo=0"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/eulf2BKt7dM&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;showinfo=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="340"></embed></object></p>
	<p><object width="500" height="344" data="http://www.youtube.com/v/34m-dHsut28&#038;showinfo=0" type="application/x-shockwave-flash"><br />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowscriptaccess" value="always" />
<param name="src" value="http://www.youtube.com/v/34m-dHsut28&#038;showinfo=0" />
<param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-550" title="kubik1" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik1.jpg" alt="kubik1" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-551" title="kubik4" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik4.jpg" alt="kubik4" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-549" title="kubik6" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik6.jpg" alt="kubik6" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-553" title="kubik3" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/04/kubik3.jpg" alt="kubik3" width="500" height="333" /></a></p>
	<p>Alle Fotos Courtesy Kubik Barcelona, Lissabon, Berlin, Hamburg
</p>
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		<title>Hummelkalenderfacts</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 08:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daremag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Kunsthalle]]></category>
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		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[	

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/03/hummelkalender_500px.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-525" title="hummelkalender_500px" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/03/hummelkalender_500px.jpg" alt="hummelkalender_500px" width="500" height="333" /></a>
</p>
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		<title>Wider die falsch verstandene Zurückgenommenheit der digitalen Kunst</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/02/wider-die-falsch-verstandene-zuruckgenommenheit-der-digitalen-kunst/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 18:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Alva Noto]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Nicolai]]></category>
		<category><![CDATA[DJ]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Kunsthalle]]></category>
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		<description><![CDATA[	Die Hamburger Kunsthalle wollte Carsten Nicolai nicht nur mit seiner &#8220;anti reflex&#8221; Installation ausstellen, sondern als Electronic-Musiker vorstellen. Das blieb, wohlwollend ausgedrückt, in seinen Ansätzen stecken. Oder zeigte, drastisch benannt, die Grenzen der Kompetenz eines Museumbetriebes auf. Eine Nachbetrachtung als Offener Brief.
	Carsten Nicolai spielt sein Hamburger xerrox-Konzert unausgeruht. Der Samstagabend ist eingebettet in eine Reihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Die Hamburger Kunsthalle wollte Carsten Nicolai nicht nur mit seiner &#8220;anti reflex&#8221; Installation ausstellen, sondern als Electronic-Musiker vorstellen. Das blieb, wohlwollend ausgedrückt, in seinen Ansätzen stecken. Oder zeigte, drastisch benannt, die Grenzen der Kompetenz eines Museumbetriebes auf. Eine Nachbetrachtung als Offener Brief.</strong></p>
	<p>Carsten Nicolai spielt sein Hamburger xerrox-Konzert unausgeruht. Der Samstagabend ist eingebettet in eine Reihe von Konzerten in Barcelona und Leipzig. Im Berliner Studio wartet die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt mit dem Komponisten Michael Nyman, das zum Maerzmusik Festival fertiggestellt sein soll. Die Freitagnacht in Leipzig war lang und &#8220;grossartig. Da waren vierhundert Leute auf der Bühne, die haben da bis fünf getanzt, als wäre es ein Club.&#8221; Carsten Nicolai, Olaf Bender und Pantha du Prince spielten drei Sets auf der stimmungsvoll umgebauten Hinterbühne des Centraltheaters. Eiserner Vorhang zum Zuschauerraum heruntergelassen, Bar, hochgerüstete PA, wenige Aufsichtskräfte. In der Theaterdirektion schien man Vertrauen in Projekt und Leipziger Publikum zu haben. &#8220;Ein Heimspiel&#8221; für die Chemnitzer Nicolai und Bender. Für März hat Intendant Sebastian Hartmann Jazzanova engagiert. Der Mann hat sich für das im vergangenen Herbst übernommene Haus einiges vorgenommen.</p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/unitxt.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-508" title="unitxt" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/unitxt.jpg" alt="unitxt" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><span id="more-507"></span>In Hamburg kalter Niesel, kurz vor Schneeregen. Die Kunsthalle wirkt verrammelt. Café ab 19 Uhr geschlossen. Aufsichtspersonal in blauer, teflonbeschichteter Dienstkleidung. Die vereinzelten Besucher reichen ihre nassen Jacken und Schals über die Garderobe und haben auf dem langen Weg durch das Treppenhaus genügend Zeit, die Garderobemarke einzustecken. Die Kunsthalle hat das Konzert in ein weit oben gelegenes Kabinett verlegt, in dem bis vor einigen Tagen Zeichnungen und Gemälde von Jakob Philipp Hackert zu sehen waren. Texttafeln und Befestigungshaken prangen noch an den Wänden. Man hat einen weissen Tisch und ein paar Kästen Radeberger und Bionade die Treppen hoch in den Vorraum geschafft, zusammen mit Nicolais schwach beleuchteter Pultanlage die einzige Möblierung. Bodenfliesen schwarz und kalt, Wände nackt und schmuddelig, Besucher mit einem Mal nüchtern, trotz Radeberger.</p>
	<p>Liebe Hamburger Kunsthalle: Das ist nicht der Weg. Den sachlich kühlen Electronic Pieces von Raster Noton muss man kontrastreich und, ja, gemütlich begegnen. Tieftöner entfalten ihre Wirkung dann, wenn man in Sitzkissen gekuschelt die Resonanzen langsam in seinem Bauch brummeln lassen kann. Wegdämmern ist erlaubt. Wer Electronic Sets Parallelen zu Yoga andichten möchte, wird nicht abgewiesen. Mit diesem Anliegen hatten die zu wenigen Besucher 14 Euro für ein einstündiges DJ-VJ-Set bezahlt. Sie bekamen nicht viel für ihr Geld. Womit man ihnen hätte entgegenkommen können: Kaltschwarze Bodenkacheln wirken gut mit Sitzkissen zusammen. Visuals lassen sich auf mehr als nur eine Wandfläche projizieren. Bier lässt sich mit wenigen zusätzlichen Mitteln auch stilvoll anbieten. Raumbeleuchtung lässt sich auch gekonnt dimmen.</p>
	<p>Wir können eine Hausnummer für eine offizielle Alva Noto Gage abschätzen. Wir kennen auch die Mietpreise für High End Tontechnik bei Procon. Wenn sich die Hamburger Kunsthalle also offenbar einiges von einem derart gut budgetierten Konzert verspricht, verstehen wir nicht, warum die Veranstaltung offenkundig in Ansätzen stecken bleibt und substantiell lieblos wirkt. Versteht man das Handwerk guten Veranstaltungsmanagements nicht? Versteht man dort digitale Kunst falsch? Im Sinne von Unterkühltheit, Ernst, Zurückgenommenheit bis zum Frösteln und Unwohlfühlen?</p>
	<p>Carsten Nicolai erwähnte vor dem Konzert, er habe im Zuge der Konzertplanung gefragt, ob die Hamburger Kunsthalle nicht sinnigerweise mit einem örtlichen Promoter zusammen arbeiten wolle. Wenn man an den (bekannten) richtigen Stellen nachgefragt hätte, wäre man schnell auf stimmige Club-Locations für Nicolais Electronic-Set gestossen (zum selben Zeitpunkt fuhr die Hamburger Botschaft ihre formatstiftende Betalounge). Eine Satelliten-Veranstaltung der Kunsthalle, ausserhalb ihrer schlichtweg ungeeigneten Museumskorridore, hätte dem Haus und dem Konzert besser zu Gesicht gestanden als der fröstelige, unbefriedigende Abend in der Galerie der Gegenwart.</p>
	<p><a href="http://www.de-bug.de/mag/5270.html">De:Bug</a> Interview mit Olaf Bender (Byetone) und Carsten Nicolai (Alva Noto) zum elfjährigen Jubiläum des Musiklabels Raster Noton</p>
	<p>Im April 2009 erscheint ein Interview mit Carsten Nicolai in der frischen Ausgabe des DARE Magazin.</p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/raster-noton.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-520" title="raster-noton" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/raster-noton.jpg" alt="raster-noton" width="500" height="334" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/alvanoto4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-509" title="alvanoto4" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/alvanoto4.jpg" alt="alvanoto4" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/alvanoto5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-510" title="Alva Noto / Byetone" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/alvanoto5.jpg" alt="Alva Noto / Byetone" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/alvanoto2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-512" title="alvanoto2" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/alvanoto2.jpg" alt="alvanoto2" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/carsten_nicolai_katalog.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-513" title="carsten_nicolai_katalog" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/carsten_nicolai_katalog.jpg" alt="carsten_nicolai_katalog" width="500" height="609" /></a></p>
	<p>Bildstrecke: Footage Courtesy Carsten Nicolai.
</p>
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		<title>White Cash Contemporary</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/02/white-cash-contemporary/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 12:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jerry Berndt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[White Trash Contemporary]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ich bekam vor einigen Tagen eine neue Kreditkarte. Die Karte klebte auf einem doppelt gefalteten Briefbogen, war mit silbernen, gestanzten Zahlenkombinationen versehen und knallpink. Auflage exklusive 500. Jetzt bin ich aufgenommen in den Club der Gentlemen, die in der Galerie White Trash Contemporary ganz weit vorn sind. Was in der Praxis bedeuten kann, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bekam vor einigen Tagen eine neue Kreditkarte. Die Karte klebte auf einem doppelt gefalteten Briefbogen, war mit silbernen, gestanzten Zahlenkombinationen versehen und knallpink. Auflage exklusive 500. Jetzt bin ich aufgenommen in den Club der Gentlemen, die in der Galerie White Trash Contemporary ganz weit vorn sind. Was in der Praxis bedeuten kann, dass ich 10 Prozent auf Zeichnungen von Fernando de Brito oder Installationen von Oliver Ross bekomme. Also doch nicht wirklich praxisnah: Investitionen in Kunst, zumal Installationen von Oliver Ross, geben viele der Geldbeutel der 500 White Trash Gentlemen im Augenblick nicht her. Venture Capital needed.</p>
	<p>Umso mehr Chuzpe also, anstatt Einladungsflyer Kreditkarten über den postalischen Galerieverteiler zu streuen. Nils Grossiens erste Gruppenausstellung seit gut einem halben Jahr verweist denn auch auf die pinkfarbene Private Card: &#8220;White Cash Contemporary&#8221;.</p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-452" title="wtc1" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/wtc1.jpg" alt="wtc1" width="500" height="333" /></p>
	<p><span id="more-450"></span>Was den Autor als Clubmember und ehemaligen White Trash Produktionsassistenten warm stimmt: Nils Grossien kehrt nach anderthalb Jahren in seinen 70er Jahre Bürobau an der vielbefahrenen Ost-West-Strasse zurück. Tschö, Interim Admiralitätsstrasse, tschö auch langes Treppen steigen und Vernissagen ohne Bier (weil es sich als unsäglich mühsam erwies, kistenweise Bier für die stark besuchten Ausstellungseröffnungen die langen Treppen hinaufzuwuchten).</p>
	<p>Ganz anders der Getränkestand in der Ost-West-Strasse: Unsere erste gemeinsam gehangene Ausstellung war vor zwei Jahren &#8220;The Dive&#8221; des amerikanischen Fotografen Jerry Berndt. Man muss sich die Prints aus seiner &#8220;Bar Room&#8221; und &#8220;Combat Zone&#8221; Serie so vorstellen: Wenn Hank Bukowski oder Edward Hopper, anstatt versoffene Stories oder einsame Ölbilder in die amerikanische Ikonografie einzuschreiben, fotografiert hätten, wären &#8220;Bar Room&#8221; und &#8220;Combat Zone&#8221; dabei herausgekommen.</p>
	<p>Nils Grossien als erprobter New York Barbewohner wusste: diese Bildserien hängt man nicht kommentarlos in einen White Cube (selbst dann nicht, wenn der White Cube offene Fensterflächen zur hopperesken, nächtlichen Ost-West-Strasse hat). An den Wochenenden verwandelten wir die Galerieräume in eine dumpfe kleine Bar. Betrunkene NDR-Journalisten und randalierende Elektrohaus-Künstler kippten sich am White Trash Tresen (den Nils aus Filmausstatterbeständen organisiert hatte) Bombay Tonic hinter die einsame Binde. Karen Koltermanns Berliner Eckkneipen Videoinstallation und die &#8220;open&#8221; Leuchtschrift waren die einzigen Lichtquellen. Aus den schnarrenden Lautsprechern kam LCD Soundsystem und Talk Talk (mehr Platten hatten wir irgendwie nicht). Die abgetauten Eiswürfelreste kippten wir nachts in den Fleet.</p>
	<p>Jerry Berndt ist seit diesen Tage ganz gut im Geschäft: &#8220;Bar Room&#8221; und &#8220;Combat Zone&#8221; wurden im Photomuseum Braunschweig und im C/O Berlin gezeigt. In Sachen Investment habe ich mich so gesehen gewohnt unclever verhalten: Es gab im Winter 2007 die Überlegung, Produktionsassistenz und Bartenderschichten in Naturalien zu entlohnen. Aber statt einem gerahmten Jerry Berndt Print steckte ich rasch wieder ausgegebenes Cash ein; White Cash Contemporary.</p>
	<p><strong>White Trash Contemporary</strong><br />
Neue Burg 2<br />
20457 Hamburg</p>
	<p><strong>Cash Flow</strong><br />
Ausstellungseröffnung<br />
26.02.2009 ab 19 Uhr</p>
	<p><a href="http://www.whitetrashcontemporary.com/">www.whitetrashcontemporary.com</a></p>
	<p>Ein aufschlussreiches Interview mit Nils Grossien findet sich im DARE Magazin &#8220;Hype&#8221;.</p>
	<p><object width="425" height="344"><br />
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YqS40ag2Txc&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param>
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<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YqS40ag2Txc&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"></embed></object></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-451" title="wtc6" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/wtc6.jpg" alt="wtc6" width="500" height="333" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-453" title="wtc3" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/wtc3.jpg" alt="wtc3" width="500" height="328" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-454" title="wtc8" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/wtc8.jpg" alt="wtc8" width="500" height="334" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-455" title="wtc7" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/wtc7.jpg" alt="wtc7" width="500" height="333" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-456" title="wtc2" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/wtc2.jpg" alt="wtc2" width="500" height="333" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-457" title="wtc5" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/wtc5.jpg" alt="wtc5" width="500" height="334" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-458" title="wtc4" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/wtc4.jpg" alt="wtc4" width="500" height="333" /></p>
	<p>Bildstrecke von oben nach unten: Jeff Lutonsky, Jerry Berndt&#8217;s Fotoserie &#8220;Combat Zone&#8221;, Nils Grossien bei der Ausstellungseröffnung Eva und Adele in der White Trash Contemporary Admiralitätsstrasse, Oliver Ross Bildstrecke im DARE Magazin &#8220;Hype&#8221;, Nik Nowak, Jeff Lutonsky, Jerry Berndt&#8217;s Fotoserie &#8220;Bar Room&#8221;, Katalog Eva und Adele
</p>
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		<title>Relax it&#8217;s only video &#8211; Review Stile der Stadt Videopanel 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 08:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Clemens-Schultz-Strasse]]></category>
		<category><![CDATA[Dirck Möllmann]]></category>
		<category><![CDATA[Filomeno Fusco]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Sankt Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Videoinstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Videokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Videokunstfestival]]></category>
		<category><![CDATA[Videopanel]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Vor einem Jahr, im Januar 2008 öffneten Filomeno Fusco und Dirck Möllmann die eiskalten Lagerräume der Clemens-Schultz-Strasse, mitten auf St. Pauli, und landeten mit der Adresse des neuen Ausstellungsraumes einen Coup. 300 qm auf dem Kiez sind für Kunst nicht leicht zu beschaffen. Die erste Ausstellung war das &#8216;Stile der Stadt&#8217; Videopanel. Elf Videoarbeiten konnten sich raumgreifend in den teils gekachelten, teils roh verputzten Hallen des ehemaligen Getränkelagers austoben. Im Augenblick versieht der dänische Besitzer des Gebäudes das Lager mit Schallschutzdämmung: Besucher können 2009 darauf hoffen, bei Ausstellungen in der Clemens-Schultz-Strasse nicht mehr frieren zu müssen &#8211; und sich in Punkto Musik nach 22 Uhr weniger dezent verhalten zu müssen.</p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-386" title="sds1" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/sds1.jpg" alt="sds1" width="500" height="333" /></p>
	<p><span id="more-381"></span><strong>Abildung</strong> Amie Siegels &#8216;Berlin Remake&#8217; gewann 2008 mit grossem Vorsprung den Publikumspreis.</p>
	<p><object width="500" height="400" data="http://www.youtube.com/v/SWegz-2YChc&#038;showinfo=0" type="application/x-shockwave-flash"><br />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<param name="allowscriptaccess" value="always" />
<param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SWegz-2YChc&#038;showinfo=0" />
<param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
	<p><strong>Video</strong> Stefan Panhans &#8216;Sieben bis Zehn Millionen&#8217; Preisträger &#8216;Stile der Stadt&#8217; 2007.</p>
	<p>Ein Jahr später sehen sich die beiden Kuratoren des Videopanels in &#8211; vielleicht ein wenig unerwartet &#8211; öffentlichkeitswirksame Zusammenhänge gerückt: Dirck Möllmann kuratierte gemeinsam mit Frank Barth die viel beachtete Ausstellung &#8216;MAN SON 1969&#8242; an der Hamburger Kunsthalle. Filomeno Fusco machte im Dezember von sich reden, als er die Hausfassade der Clemens-Schulz-Strasse mit einer Bretterwand verkleidete, über der ein marmornes Versace-Label prangte. Selbst gut vernetzten Pauli-Bewohnern ging der ironische, konsumkritische Gehalt der Installation nicht sofort auf: reichhaltige Edding-Schmierereien auf der Holzverschalung zeugen von der offenen Ablehnung des Flagship-Stores. Passend zu seinem Geburtstag Anfang Januar 2009 erreichte Filomeno Fusco die Nachricht, dass er das diesjährige Hamburg Stipendium für bildende Kunst erhalten würde. Eine späte Ehrung als Künstler, immerhin wurde Fusco in den letzten jahren eher als Kurator, Ausstellungsmacher und künstlerischer Leiter der Arthur-Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt wahrgenommen.</p>
	<p>Das folgende Gespräch mit Filomeno Fusco und Dirck Möllmann entstand im Dezember 2007 im Laufe der Urbarmachung der Räume in der Clemens-Schultz-Strasse.</p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-387" title="sds4" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/sds4.jpg" alt="sds4" width="500" height="333" /></p>
	<p><a href="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/versace_store_clemens_schulz_strasse_stpauli.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-579" title="versace_store_clemens_schulz_strasse_stpauli" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/versace_store_clemens_schulz_strasse_stpauli.jpg" alt="versace_store_clemens_schulz_strasse_stpauli" width="500" height="333" /></a></p>
	<p><strong>Abbildungen</strong> Filomeno Fusco und Olaf Bargheer, Arthur-Boskamp-Stiftung Hohenlockstedt; Installation Versace Store Clemens-Schulz-Strasse St. Pauli, vor dem Tagging</p>
	<p><strong>Fusco</strong> Unsere Zusammenarbeit bei ‘Stile der Stadt’ ergab sich durch das Konzept Feld für Kunst in der Grossen Bergstrasse. Das Projekt war 2006 von der Kulturbehörde zunächst mit 10.000, später mit 60.000 Euro gefördert. Durch die Aufstockung habe ich Dirck ins Spiel gebracht und mit ihm zusammen das Konzept noch einmal umgearbeitet. Wir wollten passend zum Ort eine Ausstellung zu Kunst und Konsumarchitektur mit zuerst 10 Videokünstlern machen. Nach der Entscheidung, die Ausstellung auszuweiten, hatten wir schliesslich 16 Künstler mit einem starken Fokus auf das Medium Video.</p>
	<p><strong>Möllmann</strong> Videokunst ist immer noch eine kleine Sparte, ist aber seid 10 oder 15 Jahren im Museum akzeptiert. Die technischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren erheblich erweitert, das macht Video als intermediales Medium hochinteressant. Video vermittelt zwischen Film und Digitalem. Alles drei lässt sich mittlerweile natürlich in der Digitalisierung reproduzieren. Eine typische, videoeigene Form ist der Close Circuit. Man kennt das von Überwachungskameras. Wir haben einen direkten Bildkreislauf zwischen Kamera und Monitor, das Bild entsteht synchron. Nun ist es so, dass diese Form mittlerweile jeder kennt, wir haben bei Stile der Stadt deshalb schon keine Close Circuit Arbeiten mehr im Programm.</p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-388" title="sds2" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/sds2.jpg" alt="sds2" width="500" height="333" /></p>
	<p><strong>Abbildung</strong> Karina Nimmerfall &#8216;Executive Office&#8217;</p>
	<p><strong>Möllmann</strong> Video zeichnet sich erstmal aus durch ein instabiles Bild. Das heisst, das Bild flimmert. Dieses optische Flimmern wird versucht durch 100 Hertz Technik gering zu bleiben. Beim digitalen oder analogen Film läuft der Bildaufbau ganz anders. Ein 16 oder 35 mm Film besteht aus einzelnen feststehenden Bildern, Beim digitalen Film wird jeder Pixel manipuliert und beständig prozessiert. Das instabile Bild beim Video entsteht durch die Magnetband-Aufzeichnung. Der Bildschirmbild wird in linearen Zeilen nach und nach aufgebaut.</p>
	<p><strong>Fusco</strong> Es ist ein bisschen verwirrend: in der Kunst läuft alles drei unter Begriff Videokunst. Videokunst ist so gesehen anders als Video. Die Frage ist, kann man aus den Videoarbeiten gute Programme schneidern. In der Ausstellung werfen wir also Formfragen auf: Was macht Unterschied, wo liegen Gemeinsamkeiten zwischen Film, Video und Computerkunst? Wie beeinflussen sie sich? Und vor allem: Warum ist das Kunst?</p>
	<p><strong>Fusco</strong> Technologisch gesehen haben wir derzeit eine ‘nicht mehr, aber noch nicht’ Situation, in der die drei Medien Film, Video, Digital parallel genutzt werden. Die Parallelität jedenfalls ist fliessend. Es gibt Videokünstler, die seit ein paar Jahren wieder mit 16 mm oder 35 mm arbeiten. Vor 5 Jahren hat man gesagt, die Zukunft ist digital. Jetzt ist es wieder so, dass eine Ästhetik gesucht wird, die auf digitalem Weg gar nicht erzielt werden kann. Entscheidend für jeden Videokünstler ist wohl die Frage: Was möchte man vermitteln, welche Ästhetik möchte man haben.</p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-389" title="sds3" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/sds3.jpg" alt="sds3" width="500" height="333" /></p>
	<p><strong>Abbildung</strong> Ausstellungseröffnung &#8216;Stile der Stadt Videopanel 2008&#8242;</p>
	<p><strong>Möllmann</strong> Zelluloid schafft immer noch diese Tiefe des Raumes. Digitale Bilder wirken dagegen immer flach, beinah zweidimensional. Wir sind da aber gerade an einem Übergang. Digi-Beta Aufnahmen können mittlerweile in der Post-Production so bearbeitet werden, dass Tiefe und Farbtemperaturen wie 35 mm Zelluloid wirken. Schliesslich ist es aber alles eine Stilfrage, wie beim DJing: die Vinyl stirbt auch nicht aus, einen Hang zur Nostalgie findet man immer.</p>
	<p><strong>Fusco</strong> Du findest draussen Leute, die fragen, wo liegt denn nun der Unterschied zwischen Videokunst und einem Kurzfilm? Letztendlich, sage ich dann, hängt es lediglich an der Art der Rezeption, an der Präsentationsform. Der Raum, in dem der Film gezeigt wird, ist ein anderer. Ein Kurzfilmfestival findet im Kinosaal statt. Ein Videokunstpanel in einer Galerie. Es gibt ganz klar Kurzfilme, die funktionieren als Videokunst, sie werden aber nicht in diesem Kontext gezeigt. Andererseits kannst du Videokunst nicht auf die Kinoleinwand übertragen, du erreichst einfach die Atmosphäre von Kinofilmen nicht. Und dann gibt es noch einen Unterschied: Wir haben vor einigen Jahren mit dem Kurzfilmfestival zusammen gearbeitet. Die hatten ein komplett anderes Publikum.</p>
	<p><strong>Möllmann</strong> Video ist Kunst, wenn es im Kunstfeld gezeigt wird. Letzten Endes eine rein formale Frage, eine nach den Produktionsbedingungen. Viele Filmer äussern sich als Künstler, umgekehrt hast du Videokünstler, die immer auch kommerziell arbeiten. Eva Könnemann produziert sehr gefragte Dokumentarfilme, aber eigentlich ist sie Videokünstlerin, mit einer Nähe zum Theater. Drei Standbeine, auf denen sie steht. Auf der anderen Seite hast du einen klassischen Autoren- und Dokumentarfilmer wie Harun Farocki, der seit der documenta im Kunstkontext gezeigt wird. Ähnliche Beispiele liefern die Videoclips von Michel Gaundry oder natürlich Chris Cunningham. Aus der Club-Kultur kommen viele VJs in die Kunst, die bringen ihre Visuals als Editionen.</p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-390" title="sds5" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/sds5.jpg" alt="sds5" width="500" height="333" /></p>
	<p><strong>Abbildung</strong> Stefan Panhans &#8216;Sieben bis Zehn Millionen&#8217; Stipendiatenausstellung der Artur-Boskamp-Stiftung Hohenlockstedt</p>
	<p><strong>Möllmann</strong> Am Theater findet man oft eine interessantere Spielstätte als in der Kunst. Gleichzeitig kommt es in den meisten, schlechten Fällen bloss zu einer Adaption von der Kunst auf die Bühne: Dann siehst du in einer Inszenierung ein paar Screens auf der Bühne, die irgendeine Mediensituation noch einmal verschärft nachstellen, aber vollkommen wahllos wirken. Sinnvoll wird der Einsatz von Video, wenn die Haugrenzen aufgelöst werden. Stromberg hat das am Schauspielhaus beispielhaft gemacht. Die sind mit dem Video raus auf die Strasse gegangen. Ein Feld, das entschieden mehr Charme besitzt, als der hermetische Kunstbetrieb mit seinen oft marktgerechten Etiketten. Ich war vor einiger Zeit auf Kampnagel bei einem Stück einer englischen Theatergruppe. Die haben vor der Aufführung mit live-Handkameras in Barmbeck improvisiert, kamen schliesslich von ihren verschiedenen Routen zurück auf die Bühne, zur eigentlichen Aufführung. Das ist medientechnisch cleveres Performance-Theater, das das Leben in der Stadt aufgreift &#8211; um es dann am Haus, auf der Bühne zu zeigen. Mit Webcam und 4-Kanal-Installation.</p>
	<p><strong>Fusco</strong> Beim Videopanel zeigen wir 2008 elf Künstler mit ganz unterschiedlichen Materialien und Klang-Situationen. Mehrkanal-Arbeiten, Screenings im Second Life und Stummfilme stellen hochkomplizierte Anforderungen an uns. Wir meinen aber, mit den neuen grossen Ausstellungsflächen in einem ehemaligen grossen Weinkontor den Ansprüchen gerecht werden zu können. Die immer ein wenig hallenden Räume müssen entsprechend vorbereitet werden, die Arbeiten mit Molton, Filz und Bauten akustisch voneinander abgeschirmt werden. Das Videopanel steht vor technischen Fragestellungen, die nicht einmal in der Kunsthalle immer zufrieden stellend gelöst werden. Was wir mit den elf unterschiedlichen Positionen und dem Raum zeigen wollen, ist eine mögliche neue Präsentationsform jenseits des klassischen Black Cube. Die abgedunkelten, stickigen Boxen sind oft nicht die angemessene Szenerie für die gezeigten Filminstallationen. Wir finden uns mit dieser Herangehensweise in einer Entwicklung der letzten Jahre wieder: Die Ausstellungsarchitektur selber wird immer mehr ein grosses Thema der Ausstellungen. Wir wollen mit dem Videopanel auf alle diese Fragen nicht unbedingt Antworten geben. Die Besucher haben viel Raum und Möglichkeit, sich selber ein Bild zu machen. Unser Ausstellungsraum ist selbst nach der Eröffnung noch in einer Übergangsphase. Wir planen keinen Studiobau, keinen White Cube. Die Clemens-Schultz-Strasse bleibt ein offener, temporär anmutender Rohbau.</p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-391" title="sds6" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/02/sds6.jpg" alt="sds6" width="500" height="333" /></p>
	<p><span style="color: #ffffff;">&#8212;</span></p>
	<p><span style="color: #ffffff;">&#8212;</span>
</p>
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		<title>Gute Aussichten für die Deichtorhallen</title>
		<link>http://blog.daremag.de/2009/01/gute-aussichten-fur-die-deichtorhallen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 09:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Bargheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Deichtorhallen]]></category>
		<category><![CDATA[Foto Award]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Haus der Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Ingo Taubhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[	Am 22. Januar eröffnete in den Hamburger Deichtorhallen die Fotoausstellung &#8220;gute aussichten 2008 2009&#8243;. Eine Bildstrecke vom Presserundgang mit den ausstellenden Künstlern und dem Kurator des Hauses der Fotografie Ingo Taubhorn. Fotos von Olaf Bargheer.
	
	Links zur Bildstrecke
Website Deichtorhallen
Website gute aussichten
ART Magazin Artikel zu &#8216;gute aussichten&#8217;
	
	
	
	
	
	
	

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am 22. Januar eröffnete in den Hamburger Deichtorhallen die Fotoausstellung &#8220;gute aussichten 2008 2009&#8243;. Eine Bildstrecke vom Presserundgang mit den ausstellenden Künstlern und dem Kurator des Hauses der Fotografie Ingo Taubhorn. Fotos von Olaf Bargheer.</p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-349" title="dsc_0013_500px" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/01/dsc_0013_500px.jpg" alt="dsc_0013_500px" width="500" height="333" /></p>
	<p><span id="more-348"></span><strong>Links zur Bildstrecke</strong><br />
<a href="http://www.deichtorhallen.de">Website Deichtorhallen</a><br />
<a href="http://www.guteaussichten.org">Website gute aussichten</a><br />
<a href="http://www.art-magazin.de/kunst/14703/gute_aussichten_junge_deutsche_fotografie">ART Magazin</a> Artikel zu &#8216;gute aussichten&#8217;</p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-350" title="dsc_0001_500px" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/01/dsc_0001_500px.jpg" alt="dsc_0001_500px" width="500" height="333" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-351" title="dsc_0016_500px" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/01/dsc_0016_500px.jpg" alt="dsc_0016_500px" width="500" height="333" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-352" title="dsc_0025_500px" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/01/dsc_0025_500px.jpg" alt="dsc_0025_500px" width="500" height="333" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-353" title="dsc_0020_500px" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/01/dsc_0020_500px.jpg" alt="dsc_0020_500px" width="500" height="333" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-354" title="dsc_0024_500px" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/01/dsc_0024_500px.jpg" alt="dsc_0024_500px" width="500" height="333" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-355" title="dsc_0032_500px" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/01/dsc_0032_500px.jpg" alt="dsc_0032_500px" width="500" height="333" /></p>
	<p><img class="alignnone size-full wp-image-356" title="dsc_0039_500px" src="http://blog.daremag.de/wp-content/uploads/2009/01/dsc_0039_500px.jpg" alt="dsc_0039_500px" width="500" height="333" />
</p>
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